FAQ

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Hier tragen wir alle Fragen zusammen, die häufiger gestellt werden – und tun unser Bestes, sie zu beantworten!

Ihr seid beide fest angestellt. Wie funktioniert das mit einem halben Jahr Urlaub?

Da hatten wir beide richtig Glück (und sind unseren Arbeitgebern sehr dankbar). Wir haben mit unseren Arbeitgebern einen Deal geschlossen. Und der sieht ungefähr so aus:
Wir arbeiten ein halbes Jahr vor der Reise für das halbe Gehalt – und bekommen die andere Hälfte dann in unserer Abwesenheit ausgezahlt. Das ist jetzt stark vereinfacht, aber im Grunde trifft es das ganz gut. Auf diese Art und Weise bleiben wir auch in dem halben Jahr, in dem wir nicht vor Ort sind, weiter angestellt.

Habt Ihr eine feste Route oder fahrt Ihr ins Blaue?

Teils-teils. Den Anfang unserer Reise planen wir schon voraus. Das hängt einerseits damit zusammen, dass wir schon in den ersten Wochen in die USA reisen – und bekanntlich verlangen die Behörden dort sehr genau Auskunft darüber, wann man sich wo aufhält und wie man das Land wieder verlässt. Andererseits gibt es uns auch Sicherheit, denn mit gebuchten Unterkünften im Hinterkopf fliegt man entspannter los ;).
Daher haben wir unsere Reise zumindest schon bis zur Hälfte in Grundzügen vorgeplant. Die andere Hälfte – wir denken da an Neuseeland, Australien und Südostasien – wollen wir dann erst „on the road“ weiter planen. Vielleicht planen wir auch streckenweise mal gar nichts und entscheiden vor Ort, wie lange wir bleiben und wo wir als nächstes hin wollen.

Was ist ein RTW-Ticket und was sind die Vor- und Nachteile davon?

Ein Round-the-World-Ticket ist ein Ticket (oder besser: ein Ticket-Paket), mit dem man einmal um die ganze Welt fliegen kann. Solche Tickets werden von verschiedenen Airline-Allianzen angeboten; bei uns war das RTW-Ticket der StarAlliance lange im Rennen. Vorteil eines Round-the-World-Tickets ist, dass man tatsächlich alle Flüge der geplanten Reise schon im Voraus buchen und bezahlen kann. Trotzdem bewahrt man sich ein kleines bisschen Flexibilität, denn die einzelnen Flüge kann man während der Reise noch im Datum verschieben. Ein weiterer Pluspunkt: Dadurch, dass man immer mit der gleichen Airline-Allianz fliegt, sammelt man Punkte bzw. Meilen und kann diese gegen Ende der Reise einlösen – zum Beispiel gegen ein Upgrade in die Business Class.

Aber die Sache hat auch Nachteile: Man ist im Vergleich zu einzeln gebuchten Flügen stärker an Route und Daten gebunden, kann nur in eine vorgegebene Richtung fliegen (zum Beispiel immer westwärts) und hat nur bestimmte Fluglinien zur Auswahl. Hinsichtlich der Kosten gab es bei unserer angedachten Reiseroute keine großen Unterschiede zwischen einem RTW-Ticket und einzeln gebuchten Flügen, zumal man sich bei letzteren ja die günstigsten Flüge rauspicken kann. Mehr zu unserer Entscheidung gegen ein RTW findet Ihr hier.

Wie lange im Voraus muss man eine Weltreise planen?

Dazu findet Ihr auf zehn Reiseblogs bestimmt zwanzig verschiedene Antworten. Manche Reisende sind super spontan und brechen innerhalb von zwei Wochen auf. Andere planen jahrelang, bevor die die Rucksäcke packen. Wir sind vermutlich eine gute Mischung aus beidem.

Wir haben ungefähr elf Monate vor unserer geplanten Abreise mit den ersten Planungen – oder eher Gedankenspielen – angefangen. Wichtig ist es natürlich, zuerst mit dem Arbeitgeber abzuklären, was geht. Das war zumindest für uns der Knackpunkt an der ganzen Sache. Aus Fairness-Gründen ist es sinnvoll, das gleich am Anfang der Planungen zu machen – schließlich muss der Arbeitgeber ja auch Zeit haben, eine Strategie für unsere Fehlzeit zu entwickeln.

Ungefähr neun Monate vor der Abreise kommen die ersten Impfungen ins Spiel (mehr dazu hier) – da lohnt es sich also, ein bisschen vorausschauend zu denken. Außerdem muss geklärt werden, was mit der Wohnung passiert, während Ihr unterwegs seid. Wollt Ihr Untermieter? Oder zieht Ihr aus? Wo lagert Ihr Eure Sachen ein? All das will bedacht und dann umgesetzt werden.

Die Routenplanung, Buchungen, Einkäufe etc. brauchen dann wirklich recht wenig Zeit. Drei Monate sollten da genügen – es sei denn, Ihr wollt unbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort sein. Dann solltet Ihr früher buchen. Silvester in Sydney? Ohne Vorbuchung kaum machbar.

Wieviel Gepäck braucht man für sechs Monate?

Das wissen wir selbst noch nicht – im Moment gehen wir aber davon aus, dass wir mit einem Rucksack pro Person reisen. Am liebsten würden wir nur Handgepäck mitnehmen. Das Probe-Packen hat Anjas Rucksack ja schon bestanden.

Grundsätzlich stellen wir uns darauf ein, ungefähr alle zehn Tage bis zwei Wochen – je nach Klima – einmal Wäsche zu waschen. Das wäre dann also nicht mehr Gepäck als bei einem zweiwöchigen Urlaub.

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