Zahlen, Daten, Fakten: Unsere Weltreise in der Zusammenfassung

Es ist ist der 27.03.18 um 19.21 Uhr, als wir mit dem Flug LH1163 auf der Landebahn 25 L des Frankfurter Flughafens aufsetzen. Auf der Parallelbahn, 25 C, sind wir genau 175 Tage früher gestartet; der „Kreis“ ist also fast exakt geschlossen.

Nach 24 Starts und Landungen, 4685 Flugminuten und etwa 57 234 Flugkilometern ist es die letzte Landung auf unserer Weltreise. Wir blicken zurück auf eine perfekte Weltumrundung – und das nicht nur im technischen Sinne: Auch Dinge, die wir nicht beeinflussen konnten, sind für uns super abgelaufen.

Unsere längste Flugverspätung waren tatsächlich läppische 38 Minuten auf der Strecke von Philadelphia nach Dallas (und das auch nur weil das Flugzeug beim Push Back leicht beschädigt wurde und überprüft werden musste). Ansonsten kamen wir selten mal verspätet an, oftmals sogar noch vor der geplanten Zeit.

Es kamen uns keine wichtigen Dokumente, (Pass, Kredit- EC-Karte etc.) abhanden, wir wurden nie bedroht oder gar überfallen. Ganz im Gegenteil, wir haben in allen 16 bereisten Ländern sehr nette, freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen.

Auch gesundheitlich hätte es nicht besser laufen können: Wir hatten außer kleinen Alltagsbeschwerden wie Bauch-, Kopf- oder Halsschmerzen keinerlei Probleme – und keinen einzigen Tag, an dem wir wegen einer Erkrankung ans Bett gefesselt waren und nichts machen konnten. Auch das Denguefieber hat uns Gott sei Dank verschont. Wir haben uns unterwegs keine Bettwanzen eingefangen und auch keine Flöhe und Läuse.

Selbst unsere Pflaster hatten wir umsonst eingepackt: Die „schlimmste“ Verletzung, die wir uns zugezogen haben, waren die Kratzspuren von den Kakadus auf dem Arm. Letztere waren

1. nicht schlimm und

2. es wert ;).

Ganz theoretisch hätten wir also sogar unsere Krankenversicherung einsparen können, aber für den Fall der Fälle ist es doch besser man hat als man hätte. Wir sind einfach froh, dass wir sie nicht benötigt haben.

Doch genug der ausführlichen Beschreibungen – hier kommen die puren Zahlen und Daten für Euch im Überblick:

Nördlichster Punkt unserer Weltumrundung war Island, der südlichste Invercargill in Neuseeland.

Wir waren 105 Tage auf der Nordhalbkugel und 70 Tage auf der südlichen Seite des Äquators.

Unsere geringste Temperatur war -9°C in Seoul, in Australien waren die Temperaturen etwa 40°C.

Diesen Temperaturunterschied von etwa 50°C haben wir mit dem Gepäckgewicht von 9,8 und 10,3 Kilo (Anzeige der Kofferwaage am Flughafen für unser letztes Aufgabegepäck) gemeistert. (Zusätzlich hatten wir Handgepäck mit ca. 3-4 Kg Gewicht.)

57 234 Kilometer in der Luft

Über 13 000 Kilometer auf dem Wasser

16 Länder

40 verschiedene Unterkünfte

2 Äquator-Überquerungen

1 Übertritt über die Datumsgrenze

8784 Bilder und Videos

… und unzählige Erinnerungen.

Gestern und heute haben wir noch einmal unsere Blogbeiträge gelesen und die Reise stückchenweise revue passieren lassen. Wir sind sehr froh, dass wir unsere Erlebnisse im Blog festgehalten haben – nicht nur für unsere fleißigen Mitleser zuhause, sondern vor allem für uns selbst. Auf diese Weise können wir uns wieder in die Zeit im Campervan in Neuseeland hinein versetzen. Wir erinnern uns an die Kakadus, die unseren Australien-Aufenthalt versüßt haben, und lachen über unseren Kälteschock in Hongkong.

Doch unser Blog hilft uns jetzt auch, uns daran zu erinnern, wie aufgeregt wir vor unserer Reise waren – und wie sich auch damals die Emotionen überschlagen haben. Heute geht es uns nicht viel anders: Trauer über das Ende unserer lang ersehnten Reise mischt sich mit der Freude darauf, Familie und Freunde wieder zu sehen.

Der Unterschied zu damals sind 175 Tage voller wunderbarer Erlebnisse und Begegnungen. Wir sind von dieser Reise zurückgekommen mit einem Sack voller Erinnerungen. An jedem einzelnen Tag durften wir Neues dazu lernen und tolle Erfahrungen machen. Und wir freuen uns jetzt schon darauf, wieder aufzubrechen.

Am Ende bleibt uns, ein ganz fettes DANKE los zu werden. Danke an alle, die uns diese Reise ermöglicht haben. Danke an alle, die immer wieder von sich hören haben lassen und unsere Berichte verschlungen haben. Danke an alle Facebook-Fans und Blogabonnenten, die uns treu geblieben sind. Danke an die Menschen, die uns unterwegs begegnet sind und unsere Reise bereichert haben.

Danke für eine unglaubliche Zeit.

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